Google Search Console bietet endlich eine separate Ansicht für die generative Suche. Google kündigte den Bericht am 3. Juni 2026 an. Nach Angaben des Unternehmens wurde die weltweite Einführung am 31. August 2026 abgeschlossen.
Der Bericht beantwortet eine wichtige Frage: Welche Bereiche Ihrer Website erscheinen als Links in Googles AI Overviews – auf Deutsch „Übersichten mit KI“ – und im AI Mode beziehungsweise „KI-Modus“?
Er beantwortet jedoch nicht jede Frage, die ein SEO-Team haben dürfte. Google dokumentiert für den separaten Bericht derzeit Impressionen sowie die Dimensionen Seiten, Länder, Zeiträume und Geräte. Klicks, Klickrate, durchschnittliche Position, Suchanfragen oder ein Filter zur getrennten Auswertung von AI Overviews und AI Mode werden nicht aufgeführt.
Kurz gesagt: Nutzen Sie den Search-Console-Bericht zu generativen KI-Funktionen, um Sichtbarkeit zu messen. Kombinieren Sie diese Daten anschließend mit dem regulären Leistungsbericht für die Websuche und Google Analytics, um Traffic und Conversions zu bewerten. Eine KI-Impression ist kein Websitebesuch.
Was ist der Search-Console-Bericht zu generativen KI-Funktionen?
Der Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen ist eine separate Ansicht in der Google Search Console. Sie zeigt organische Impressionen aus generativen Funktionen in der Google Suche. Derzeit berücksichtigt der Bericht:
AI Overviews beziehungsweise Übersichten mit KI;
AI Mode beziehungsweise den KI-Modus.
Für Discover stellt Google einen eigenen Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen bereit. Dieser Leitfaden konzentriert sich auf den Bericht für die Google Suche.
Die Neuerung ist relevant, weil die KI-Sichtbarkeit zuvor mit den gewöhnlichen Leistungsdaten der Google Suche vermischt war. Google zählt diese Impressionen weiterhin im allgemeinen Leistungsbericht unter dem Suchtyp Web. Die neue separate Ansicht ermöglicht es jedoch, Impressionen aus generativen KI-Funktionen isoliert zu betrachten.
Das ist eine nützliche Verbesserung. Sie können nun erkennen, welche Seiten Google bereits als weiterführende Links in generativen Ergebnissen anzeigt, ohne sich ausschließlich auf manuelle Suchtests oder Tracking-Tools von Drittanbietern verlassen zu müssen.
Laut Googles offizieller Ankündigung wurde der Bericht am 3. Juni 2026 vorgestellt. Eine spätere Aktualisierung der Ankündigung bestätigt, dass die Datenansicht bis zum 31. August 2026 für alle Websites weltweit eingeführt wurde.
Welche Daten der Bericht zeigt
Datenfeld
Was es aussagt
Wie Sie es verwenden können
Gesamte Impressionen
Wie häufig Links zu Ihrer Website in unterstützten generativen KI-Funktionen angezeigt wurden
Beobachten Sie, ob die gesamte KI-Sichtbarkeit steigt, fällt oder stabil bleibt
Seiten
Welche kanonischen URLs generative KI-Impressionen erhalten haben
Finden Sie Inhalte, die bereits sichtbar sind und sorgfältig erweitert werden können
Länder
In welchen Ländern die Suchanfragen mit diesen Impressionen durchgeführt wurden
Vergleichen Sie die Sichtbarkeit in Ihren Zielmärkten und Sprachversionen
Geräte
Ob die Suchanfragen auf Desktop-Geräten, Smartphones oder Tablets erfolgten
Prüfen Sie, ob sich die Sichtbarkeit auf eine Geräteklasse konzentriert
Zeiträume
Wie sich die Impressionen nach Tag, Woche oder Monat entwickelt haben
Vergleichen Sie Zeiträume und vermerken Sie inhaltliche, technische oder produktbezogene Änderungen
Google zählt in diesem Bericht eine Impression, wenn einem Nutzer in einer generativen KI-Funktion ein Link zu Ihrer Website präsentiert wird. Diese Definition ist enger als eine unspezifische „Markenerwähnung“. Gemessen wird ein angezeigter Link, der Ihrer Property zugeordnet ist.
Seitendaten werden kanonischen URLs zugeordnet
Für die Dimension „Seiten“ verwendet Google die endgültige verlinkte URL nach Weiterleitungen. Wie im regulären Leistungsbericht werden die meisten Daten der kanonischen URL und nicht einer duplizierten URL zugeordnet.
Das ist besonders bei mehrsprachigen Websites und URLs mit Parametern wichtig. Wenn eine erwartete Seite nicht in der Liste erscheint, prüfen Sie zunächst das Canonical-Tag und die von Google ausgewählte kanonische URL. Erst danach sollten Sie davon ausgehen, dass der Inhalt keine Sichtbarkeit erhalten hat.
Diagramm und Tabelle können unterschiedliche Summen zeigen
Das Hauptdiagramm aggregiert die Daten auf Property-Ebene. Erscheinen in einem generativen Ergebnis zwei Links derselben Website, erfasst Google im Diagramm eine Impression für die Property. Wenn Sie einen URL-Filter anwenden, wechselt das Diagramm zur Aggregation auf URL-Ebene.
Die Tabelle aggregiert Daten abhängig von der ausgewählten Dimension. Zeilen unter „Seiten“ werden nach Seite zusammengefasst. Bei Ländern, Geräten und Zeiträumen erfolgt die Aggregation dagegen auf Property-Ebene. Deshalb muss die Summe aller Seitenzeilen nicht mit der Zahl oberhalb des Diagramms übereinstimmen.
Aktuelle Daten können vorläufig sein
Eine gepunktete Linie kennzeichnet vorläufige Daten, die Google noch verarbeitet. Diese Werte können sich in den folgenden Stunden ändern. Verwenden Sie für Berichte an Kunden oder die Geschäftsleitung nur abgeschlossene Zeiträume.
Experimente aus Search Labs sind ausgeschlossen
Nach Angaben von Google enthält die Search Console keine Daten aus Experimenten in Search Labs, da sich diese Funktionen noch in der Entwicklung befinden. Eine Seite kann daher in einer experimentellen Suchansicht erscheinen, ohne dass im Bericht eine entsprechende Zeile entsteht.
Die Daten lassen sich exportieren
Über die Exportfunktion können Sie das Diagramm und die Tabelle herunterladen. Ein leicht zu übersehendes Detail: Werte, die in der Benutzeroberfläche als ~ oder - erscheinen, werden im Export zu null. Dokumentieren Sie diese Regel in jedem Dashboard oder Tabellenblatt, das die exportierten Daten verarbeitet.
Außerdem gelten die üblichen Beschränkungen des Search-Console-Leistungsberichts, darunter das Limit von 1.000 Tabellenzeilen in der Benutzeroberfläche. Google erläutert diese Details in der offiziellen Hilfe zum Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen.
Welche Daten der Bericht nicht zeigt
Der neue Bericht ist hilfreich. Er ist jedoch ein Sichtbarkeitsbericht und kein vollständiger Bericht zur Traffic-Akquisition.
Google dokumentiert im separaten Bericht für die Suche derzeit eine Kennzahl: Impressionen. Als Dimensionen stehen Seiten, Länder, Zeiträume und Geräte zur Verfügung. Die aktuelle Hilfeseite nennt folgende Daten nicht:
Klicks aus AI Overviews oder dem AI Mode;
Klickrate;
durchschnittliche Position;
Suchanfragen, die eine Impression ausgelöst haben;
eine Dimension zur Trennung von AI Overviews und AI Mode;
die genaue Textpassage, die Google zur Unterstützung einer Antwort verwendet hat;
ob Google Ihre Marke positiv oder negativ dargestellt hat.
Der reguläre Search-Console-Leistungsbericht enthält weiterhin Klicks, Impressionen, Suchanfragen und Positionen für den Suchtyp „Web“. Da Google dort Aktivitäten aus der generativen und der herkömmlichen Websuche zusammenfasst, lassen sich Klicks aus AI Overviews nicht präzise isolieren.
Google Analytics zeigt, was Besucher nach dem Aufruf Ihrer Website getan haben. Ein organischer Google-Besuch wird dort jedoch nicht zuverlässig als „AI Overview“ oder „AI Mode“ gekennzeichnet. Verwenden Sie Analytics für Engagement und Conversions, und behandeln Sie Quellenzuordnung und KI-Sichtbarkeit als unterschiedliche Messgrößen.
So verwenden Sie den Search-Console-Bericht zu generativen KI-Funktionen
1. Wählen Sie die richtige Search-Console-Property
Melden Sie sich in der Google Search Console an und wählen Sie die Property aus, die Sie analysieren möchten. Eine Domain-Property bietet eine vollständige Ansicht über Protokolle und Subdomains hinweg. Eine URL-Präfix-Property kann sinnvoll sein, wenn Sie einen bestimmten Bereich untersuchen möchten, etwa ein deutsches oder englisches Verzeichnis.
Öffnen Sie anschließend den separaten Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen. Auf der offiziellen Hilfeseite stellt Google außerdem einen direkten Link zum Öffnen des Berichts bereit.
2. Prüfen Sie die Einstellung für generative KI in der Google Suche
Zusammen mit dem Bericht führte Google eine separate Einstellung für die Teilnahme an generativen KI-Funktionen ein. Sie finden sie unter Einstellungen > Generative KI in der Google Suche.
Standardmäßig können Links und Inhalte Ihrer Website in unterstützten generativen KI-Funktionen erscheinen. Wenn Sie die Property ausschließen, werden ihre Inhalte und Links laut Google nicht in AI Overviews, im AI Mode oder in unterstützten generativen Funktionen von Discover angezeigt. Die Property erhält aus diesen Funktionen dann weder Impressionen noch Traffic.
Untergeordnete Properties können die Auswahl einer übergeordneten Property übernehmen. Prüfen Sie deshalb beide Ebenen, wenn sich ein Sprachverzeichnis oder eine Subdomain anders verhält als die Hauptdomain.
Diese Einstellung ist nicht mit Google-Extended identisch. Google-Extended steuert bestimmte Verwendungen von Websiteinhalten für das Training von KI-Modellen. Die Auswahl in der Search Console verändert außerdem nicht die Eignung Ihrer Website für den übrigen Bereich der Google Suche. Google erklärt den Unterschied in der Dokumentation zur Steuerung generativer KI-Funktionen in der Google Suche.
3. Legen Sie einen stabilen Vergleichszeitraum fest
Beginnen Sie mit einem abgeschlossenen Zeitraum von 28 Tagen und vergleichen Sie ihn mit den vorherigen 28 Tagen. Ein längeres Zeitfenster reduziert Schwankungen, die durch Produktänderungen, eine veränderte Nachfrage und tägliche Abweichungen entstehen.
Beachten Sie die Zeitzone des Berichts. Die Search Console verwendet für die Datumsangaben in diesem Bericht die Pacific Time, auch wenn Ihr Team oder Ihre Kunden in Europa ansässig sind.
4. Finden Sie Seiten mit KI-Sichtbarkeit
Öffnen Sie den Tab „Seiten“ und sortieren Sie die Einträge nach Impressionen. Gruppieren Sie die URLs nach Seitentyp:
Informations- und Ratgeberseiten;
Vergleiche und Bestenlisten;
Produkt- oder Leistungsseiten;
Kategorie- und Hub-Seiten;
Nachrichten und zeitkritische Artikel.
Diese Gruppierung liefert mehr Erkenntnisse als die bloße Benennung der stärksten URL. Wenn die meisten Impressionen auf erklärende Artikel entfallen, nutzt Google Ihre Website möglicherweise vor allem als weiterführende Informationsquelle. Wenn auch kommerzielle Seiten erscheinen, prüfen Sie, welche Fragen diese Seiten beantworten und welche Belege sie enthalten.
5. Vergleichen Sie Märkte und Geräte
Prüfen Sie in der Dimension „Länder“, ob die Sichtbarkeit Ihrer Zielgruppe entspricht. Ein deutsches Unternehmen kann beispielsweise feststellen, dass ein englischer Artikel Impressionen in den USA erhält, während die deutsche Version in Deutschland nicht sichtbar ist. Ein solches Ergebnis weist eher auf Fragen zur Lokalisierung oder Inhaltstiefe hin als automatisch auf einen technischen Fehler.
Analysieren Sie danach die Geräte. Die Gerätedaten erklären nicht, weshalb Google eine Seite ausgewählt hat. Sie zeigen jedoch, auf welchen Geräten die Sichtbarkeit entsteht und ob die betroffenen Seiten auf diesen Bildschirmen gut funktionieren.
6. Exportieren und kommentieren Sie die Ergebnisse
Exportieren Sie Diagramm und Tabelle in einem gleichbleibenden Rhythmus. Ergänzen Sie Notizen zu Veröffentlichungsdaten, größeren Inhaltsänderungen, Migrationen, Canonical-Änderungen und von Google gemeldeten Datenproblemen.
Google meldete beispielsweise einen Protokollierungsfehler, durch den die Impressionen aus generativen KI-Funktionen vom 13. bis 17. August 2026 zu niedrig dargestellt wurden. Das Unternehmen gab an, die fehlenden Daten am 21. August wiederhergestellt zu haben. Wenn ein älterer Export diesen Rückgang weiterhin zeigt, vergleichen Sie ihn vor einer Bewertung mit der korrigierten Benutzeroberfläche. Google dokumentiert solche Probleme auf der Seite zu Datenanomalien in der Search Console.
So interpretieren Sie generative KI-Impressionen
Eine Impression bestätigt, dass Google einen Link zu Ihrer Website in einem unterstützten generativen Ergebnis angezeigt hat. Sie bestätigt nicht, dass der Nutzer geklickt, die Seite gelesen, sich an die Marke erinnert oder eine Conversion ausgeführt hat.
Diese Einschränkung bestimmt, wie Sie die Kennzahl einordnen sollten.
Beobachtung
Plausible Interpretation
Nächste Prüfung
Die Impressionen steigen bei vielen relevanten Seiten
Google zeigt mehr URLs der Website in generativen Ergebnissen an
Vergleichen Sie Länder, Seitentypen, reguläre Web-Klicks und Conversions
Eine Seite erhält den Großteil der Impressionen
Die Website hängt möglicherweise stark von einer einzelnen Quellseite oder einem Thema ab
Erstellen Sie unterstützende Inhalte und interne Links, ohne die erfolgreiche Seite zu schwächen
Die Impressionen steigen, organische Sitzungen bleiben aber stabil
Die zusätzliche Sichtbarkeit erzeugt möglicherweise keine Klicks, oder anderer organischer Traffic hat sich verändert
Prüfen Sie Sitzungen auf den Zielseiten, gesamte Web-Klicks, Conversions und Unterschiede zwischen den Zeiträumen
Es erscheinen keine generativen KI-Impressionen
Die Website erhält möglicherweise zu wenig Sichtbarkeit, wurde ausgeschlossen oder verfügt über keine darstellbaren Daten
Prüfen Sie die Teilnahme-Einstellung, Indexierung, Snippet-Eignung und ausgewählte Property
Diagramm und Seitensummen weichen voneinander ab
Die Aggregation auf Property- und Seitenebene führt zu unterschiedlichen Summen
Behalten Sie beim Vergleich von Zeiträumen dieselbe Dimension und Aggregationsmethode bei
Ein Anstieg der Impressionen ist ein Sichtbarkeitssignal. Betrachten Sie ihn als Ausgangspunkt für eine Untersuchung und nicht als abschließendes Leistungsurteil.
Ein praktischer Messprozess für die KI-Suche
Kein einzelner Bericht deckt Auffindbarkeit, Besuche und Geschäftsergebnisse vollständig ab. Ein sinnvoller Messprozess kombiniert drei Ebenen.
Ebene 1: Sichtbarkeit in generativen Ergebnissen
Verwenden Sie den separaten Search-Console-Bericht für:
die gesamten generativen KI-Impressionen;
sichtbare Seiten;
die Verteilung nach Ländern;
die Verteilung nach Geräten;
Veränderungen im Zeitverlauf.
Ebene 2: Suchnachfrage und organischer Traffic
Verwenden Sie den regulären Search-Console-Bericht für die Websuche, um Suchanfragen, gesamte Klicks, gesamte Impressionen, Klickrate und Position zu analysieren. Die Daten umfassen Aktivitäten aus der herkömmlichen und der generativen Suche. Kennzeichnen Sie sie deshalb als kombinierte Web-Performance.
Ebene 3: Verhalten und Ergebnisse auf der Website
Verwenden Sie Google Analytics oder eine andere Analyseplattform für Zielseiten, Sitzungen mit Interaktionen, Schlüsselereignisse, Leads und Umsätze, sofern diese Werte korrekt eingerichtet sind. So erkennen Sie, was auf der Website geschehen ist. Eine AI-Overview-Impression ohne Besuch lässt sich damit nicht nachträglich rekonstruieren.
Ein einfaches monatliches Dashboard kann folgende Felder enthalten:
Kennzahl
Quelle
Hinweis für den Bericht
Generative KI-Impressionen
Search-Console-Bericht zu generativen KI-Funktionen
Verwenden Sie abgeschlossene Zeiträume und eine einheitliche Aggregation
Anzahl sichtbarer Seiten
Export der Seiten
Trennen Sie neue sichtbare Seiten von Seiten, die Sichtbarkeit verloren haben
Web-Klicks und Suchanfragen
Regulärer Leistungsbericht der Google Suche
Diese Daten sind nicht auf generative KI beschränkt
Organische Sitzungen auf Zielseiten
Analytics
Vergleichen Sie dieselben Seiten, die im KI-Bericht erscheinen
Leads oder Schlüsselereignisse
Analytics oder CRM
Berichten Sie nur Ereignisse, die korrekt eingerichtet und getestet wurden
Inhaltliche und technische Änderungen
Änderungsprotokoll
Notieren Sie Daten, ohne aus einer Korrelation automatisch eine Ursache abzuleiten
Dieser Aufbau beantwortet nicht jede Frage zur Attribution. Er verhindert jedoch, dass drei unterschiedliche Größen – Sichtbarkeit, Traffic und Ergebnisse – zu einer irreführenden Kennzahl verschmelzen.
Was „Google Search Console KI Bericht“ und „AI Overviews messen“ bedeuten
Wer nach Google Search Console KI Bericht, AI Overviews messen oder dem englischen Begriff Search Console generative AI report sucht, meint in der Regel denselben neuen Leistungsbericht. Google verwendet in der deutschen Benutzeroberfläche und Hilfedokumentation genauere Bezeichnungen.
Die derzeitigen offiziellen Begriffe lauten:
Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen (Google Suche) für den generativen KI-Leistungsbericht;
Übersichten mit KI für AI Overviews;
KI-Modus für AI Mode;
Impressionen für Impressions;
Seiten, Länder, Zeiträume und Geräte für die verfügbaren Dimensionen.
Unabhängig von der Sprache der Search-Console-Oberfläche misst der Bericht dieselben Daten. Die deutsche Hilfeseite von Google ist die zuverlässigste Referenz für die aktuell verwendeten Bezeichnungen.
Häufige Fehler bei der Auswertung von AI Overviews und AI Mode
Jede Impression als Quellenzitat bezeichnen
Der Bericht zählt Links, die in unterstützten generativen Funktionen angezeigt werden. Er zeigt weder den genauen Antworttext noch die Rolle, die Ihre Seite bei seiner Erstellung gespielt hat. „Generative KI-Impression“ ist daher die präzise Bezeichnung für diese Kennzahl.
Impressionen als Besuche ausweisen
Ein Nutzer kann einen Link sehen, ohne ihn zu öffnen. Führen Sie Impressionen, Sitzungen und Conversions in getrennten Spalten.
Seitenzeilen addieren, um die Diagrammsumme zu erhalten
Das Diagramm und die Tabelle „Seiten“ verwenden unterschiedliche Aggregationsregeln. Eine Abweichung bedeutet nicht automatisch, dass Daten fehlen.
Vorläufige Werte in einem Abschlussbericht verwenden
Der gepunktete Abschnitt am Ende des Diagramms kann sich noch verändern. Warten Sie, bis der Zeitraum abgeschlossen ist, bevor Sie eine endgültige Summe dokumentieren.
Aus einem fehlenden Bericht auf eine Abstrafung schließen
Google nennt zu wenige generative KI-Impressionen und eine Ausschlusseinstellung als mögliche Gründe dafür, dass für eine Property keine Daten erscheinen. Prüfen Sie außerdem, ob Sie die richtige Property ausgewählt haben.
KI-Sichtbarkeit mit speziellem Markup erzwingen wollen
Google erklärt, dass für die Anzeige in AI Overviews oder im AI Mode keine zusätzlichen technischen Anforderungen gelten. Eine Seite muss indexiert und für die Darstellung in der Google Suche mit einem Snippet geeignet sein. Außerdem benötigen Sie laut Google weder eine neue KI-Textdatei noch eine spezielle maschinenlesbare Datei oder ein eigenes schema.org-Markup für diese Funktionen.
Die Grundlagen bleiben entscheidend: Crawling-Zugriff, interne Links, Nutzerfreundlichkeit der Seite, sichtbarer Text, hilfreiche Bilder oder Videos, wo sie sinnvoll sind, sowie strukturierte Daten, die mit dem sichtbaren Seiteninhalt übereinstimmen. Weitere Informationen finden Sie in Googles Dokumentation zu KI-Funktionen und Ihrer Website.
Was Sie nach der Datenanalyse verbessern sollten
Beginnen Sie mit Seiten, die bereits relevante generative KI-Impressionen erhalten. Google hat damit gezeigt, dass diese URLs grundsätzlich in solchen Ergebnissen erscheinen können. Bewahren Sie, was die Seiten nützlich macht, und verbessern Sie gleichzeitig das Umfeld und die Nutzererfahrung.
Prüfen Sie, ob die Seite zu Beginn eine konkrete Frage klar beantwortet.
Verwenden Sie Überschriften, die echte Unterthemen beschreiben, statt lediglich dasselbe Keyword zu variieren.
Stellen Sie Definitionen, Belege, Datumsangaben und Einschränkungen als sichtbaren HTML-Text bereit.
Verlinken Sie Behauptungen möglichst direkt bei der jeweiligen Aussage mit Primärquellen.
Fügen Sie interne Links aus dem passenden Themen-Hub und verwandten Leitfäden hinzu.
Aktualisieren Sie veraltete Screenshots, Produktbezeichnungen und Richtlinieninformationen.
Machen Sie den nächsten Schritt für Nutzer klar, die tatsächlich auf den Link klicken.
Prüfen Sie bei Seiten ohne Impressionen zunächst die grundsätzliche Eignung, bevor Sie den Text umschreiben. Stellen Sie sicher, dass Google die Seite crawlen kann, die URL indexiert ist, die kanonische URL stimmt, Snippets zugelassen sind und wichtige Inhalte als Text vorliegen. Die technische SEO-Checkliste von Optis Digital deckt die übergeordneten Prüfungen ab. Der Leitfaden zur Optimierung für AI Overviews in der DACH-Region erläutert den inhaltlichen und regionalen Kontext.
Ändern Sie nicht zehn Dinge gleichzeitig. Dokumentieren Sie die Seite, das Datum, den Grund und die genaue Überarbeitung. Vergleichen Sie anschließend abgeschlossene Zeiträume. Die Search Console zeigt eine Korrelation rund um eine Änderung; sie beweist nicht, dass die Änderung das Ergebnis verursacht hat.
Häufig gestellte Fragen
Ist der Search-Console-Bericht zu generativen KI-Funktionen weltweit verfügbar?
Ja. Google gibt an, dass die Datenansicht am 31. August 2026 für alle Websites weltweit eingeführt war. Für eine Property können trotzdem keine darstellbaren Daten vorhanden sein, wenn sie zu wenige generative KI-Impressionen erhalten hat oder ihre Inhalte von diesen Funktionen ausgeschlossen wurden.
Enthält der Bericht sowohl AI Overviews als auch AI Mode?
Ja. Google nennt derzeit AI Overviews und AI Mode als die beiden Suchfunktionen, die der Bericht abdeckt. Experimente aus Search Labs sind nicht enthalten.
Kann ich Daten aus AI Overviews und AI Mode getrennt auswerten?
In der aktuellen Dokumentation führt Google keine Dimension nach Funktionstyp auf, mit der sich beide Bereiche trennen lassen. Die separate Ansicht fasst Impressionen aus den beiden unterstützten Sucherlebnissen zusammen.
Kann ich die Suchanfragen sehen, die KI-Impressionen ausgelöst haben?
Die aktuelle Dokumentation nennt Seiten, Länder, Zeiträume und Geräte als Dimensionen des generativen KI-Berichts. Suchanfragen werden nicht aufgeführt. Sie bleiben im regulären Leistungsbericht für die Websuche verfügbar, wo Aktivitäten aus der generativen und der herkömmlichen Suche gemeinsam erfasst werden.
Zeigt der Bericht Klicks aus AI Overviews?
Der separate Bericht dokumentiert derzeit Impressionen und keine eigene Klick-Kennzahl. Nutzen Sie den regulären Leistungsbericht der Google Suche und Ihre Webanalyse zur Untersuchung des Traffics. Beachten Sie dabei, dass beide Werkzeuge kein eindeutiges Segment für Klicks aus AI Overviews bereitstellen.
Warum unterscheiden sich die Summen in Diagramm und Tabelle?
Das Diagramm aggregiert gewöhnlich auf Property-Ebene, während die Tabelle „Seiten“ nach Seite aggregiert. Wenn zwei Seiten derselben Website im gleichen generativen Ergebnis erscheinen, kann das Diagramm eine Property-Impression erfassen, während die Seitenzeilen jede URL gemäß ihrer eigenen Aggregation abbilden.
Benötige ich spezielles Schema-Markup, um in AI Overviews zu erscheinen?
Nein. Google zufolge ist kein spezielles schema.org-Markup erforderlich. Die Seite muss indexiert, für ein Such-Snippet geeignet, für Google zugänglich und mit den üblichen Anforderungen der Google Suche vereinbar sein. Bereits vorhandene strukturierte Daten sollten mit dem sichtbaren Seiteninhalt übereinstimmen.
Nutzen Sie den Bericht als Ausgangswert, nicht als Rangliste
Der neue Search-Console-Bericht zu generativen KI-Funktionen bietet Websitebetreibern erstmals eine direkte Übersicht darüber, welche Seiten Impressionen in AI Overviews und im AI Mode erhalten.
Seine Grenzen sind ebenso wichtig. Er zeigt weder die auslösende Suchanfrage noch isolierte KI-Klicks und erklärt auch nicht, weshalb Google eine Seite ausgewählt hat. Eine verantwortungsvolle Auswertung benennt genau, was die Kennzahl tatsächlich darstellt.
Exportieren Sie den ersten vollständigen Zeitraum. Prüfen Sie die Teilnahme-Einstellung. Ermitteln Sie, welche Seiten bereits relevante Impressionen erhalten. Verbinden Sie diese Sichtbarkeitsdaten anschließend mit dem regulären Search-Console-Leistungsbericht, Ihren Analytics-Daten und einem datierten Änderungsprotokoll.
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